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Im August 1967 erfuhr der Käfer seine weitreichendste Änderung. Mit der "Kastenstoßstange" und den "stehenden Scheinwerfern" unterschieden sich die Käfer bereits äußerlich auf den ersten Blick von den Vorgängermodellen, ohne jedoch die klassische Buckeform zu verlassen.

1972 kam der nächste Entwicklungssprung, der VW 1303 mit der Panoramawindschutzscheibe, der Höhepunkt der Käfer-Entwicklung. Aber die Tage des Käfers waren gezählt, VW kehrte wieder zur klassischen Form zurück und die Produktion blieb in Mexiko auch nach der Produktionseinstellung in Deutschland bestehen.

Die letzten Exemplare, die 2003 in Mexiko erzeugt wurden, sind als Sonderserie sehr begehrt.

Model-year 1968 marked the greatest changes: new bumpers, new upright headlights (introduced for the u.s. market one year earlier) and outside tank-cap, the Bug now has a quite different, more modern appearance 1968 the taillights were changed too, in German the so called "Bügeleisenform" (flat-iron-form) In 1970 the VW 1302 got a new chassis with a much larger trunk and different front-fenders 1970 the decklid got two ventilation slits, behind each side window was another ventilation grille 1971 the ventilation slits were increased to four The dashboard, although basically similar to its predecessor of 1957 was changed visibly 1972 the super beetle, the VW 1303 was introduced, most remarkably the panoramic windscreen The 1303's dashboard, typical design of the seventies The 1303 had circular taillights, called "Elefantenfuss" (elephant's foot). A cheap Bug (Sparkaefer) without chrome and molding was available too In 1974 the flashlight indicators moved to the bumpers From 1975 on only the classical shape was available anymore, production in Germany came to an end in 1978, but was continued in South America This is a Bug from Brasilian production, identifiable with the small side-windows 2003 was the ultimate end of Bug's production in Mexico. The very last 3000 became collector's items
Modelljahr 1968 erfolgte die weitreichendste Änderung des Käfers: sofort erkennbar an der "Kastenstoßstange" und den "stehenden Scheinwerfern". Der Tankeinlaß ist nicht mehr im Kofferaum sondern rechts außen. Mit dem Modelljahr 1968 wurde auch die Form der Rücklichter geändert, diese Form wird im Volksmund "Bügeleisenform" genannt. Das Modelljahr 1970 brachte mit dem VW 1302 die nächsten wesentlichen Änderungen: ein völlig neues Fahrgestell mit einer Federbein-Vorderachse, die an der geänderten Form der vorderen Kotflügel und des Kofferraumdeckels erkennbar ist. Diese Form wird der "lange Vorderwagen" genannt. Mit dem VW 1302 wurde 1970 auch der Motordeckel geändert, für eine bessere Luftzufuhr gibt es nun zusätzliche Lüftungsschlitze im Motordeckel. Hinter den hinteren Seitenfenstern befindet sich nun auch ein Lüftungsgitter. 1971 hat der VW 1302 noch mehr Lüftungsgitter in der Motorhaube um die Motorkühlung zu verbessern. Mit dem VW 1302 wird auch der Innenraum verändert, das Lenkrad ist aus Sicherheitsgründen gepolstert und das Armaturenbrett ist verkleidet. Die Grundform ist jedoch die gleiche, die 1957 mit dem Rechteckfenster eingeführt wurde. Für das Modelljahr1972 wurde vorerst für den amerikanischen Markt, der einen Mindestabstand von der Windschutzscheibe verlangte, der VW 1302 weiterentwickelt und VW 1303 genannt, erkennbar an der "Panoramascheibe". Die Rückleuchten werden kreisrund. Dieser VW ist ansonsten mit dem 1302 technisch weitgehend identisch. Das Armaturenbrett des Käfer 1303 wurde völlig neu gestaltet und entspricht dem Anfang der 70er Jahre in vielen Autos zu findenden Plastikdesign. Neben dem 1302 und dem 1303 gab es auch den Sparkäfer, ein besonders einfach ausgestattetes Modell ohne Chrom und ohne Innenverkleidung. Dieses Modell hatte keine Panoramascheibe sondern die Karosserie des VW vor dem 1302. Zu sehen sind die neuen runden Heckleuchten, die "Elefantenfuß" genannt werden. 1974 wirden die Blinkleuchten von den Kotflügeln in die Stoßstangen verlegt. 1975 kehrte VW zur ursprünglichen Modellform zurück, den 1303 gab es nur noch als Cabrio. Die Produktion in Deutschland wurde 1978 eingestellt, der Käfer für Europa wird fortan in Mexiko erzeugt. 1993 wurde der Käfer noch immer in Südamerika gebaut, hier ein Modell aus Brasilien, erkennbar an den kleineren Seitenscheiben. 2003 markiert das Ende des Käfers. Die letzten 3000 Stück der Produktion werden als Sondermodell aufgelegt und sind bei Sammlern sehr gefragt. Nach Österreich kamen nur wenige Stück.